ST. THOMAS | 02.10.2021 | Die Diskussionen um die Erneuerung der Eifelstrecke nehmen Fahrt auf. Wir sind selbstverständlich für einen Wiederaufbau, die Modernisierung und Digitalisierung der Strecke und Stellwerke. Wir wünschen und unterstützen den zweigleisigen Ausbau, wo es zu vertretbaren Kosten möglich ist. Das vermindert Begegnungsverkehre und verkürzt die Reisezeiten. Vor Ort sind wir aber nicht für die Elektrifizierung der Strecke, sondern fordern den Einsatz von Wasserstoffzügen. Die Elektrifizierung würde nach alten Schätzungen 500 Mio Euro kosten, am Ende tatsächlich sicherlich mehr. Teile des Kylltalradweges würden uns verloren gehen und die folgenreichste Tatsache: Die hohe Investition rechnet sich nur, wenn in kurzer Taktfolge Tag und Nacht Güterzüge durch das Kylltal fahren. Wollen wir, die Bewohner des Kylltals diesen krankmachenden Lärm? Nein. Deshalb sollten wir uns aktiv an der Diskussion beteiligen. Im Vordergrund dürfen nicht vorgeschobene wirtschaftliche Interessen stehen, sondern im Vordergrund müssen die Bedürfnisse der Menschen und der Schutz der Natur stehen. Wir werden uns dafür einsetzen.

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TRIERISCHER VOLKSFREUND vom 02./03.10.2021

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